Farbenprächtige Maskentänze und uralte Rituale in Lamayuru, Takthok und Phyang
HIGHLIGHTS
• spannende Reise-Kombination aus Kultur und Landschaft
• Wandern in grandioser Bergwelt
• Einblick in die Welt des tibetischen Buddhismus
• tibetisch-buddhistische Kunstschätze in weltabgewandten Klöstern
• Abstecher ins Nubra Tal
• Klosterfeste in Lamayuru, Takthok und Phyang
PRIVATREISE . AKTIV . WANDERN . KULTUR . FESTIVALS
REISEDAUER 15 Tage in Ladakh
REISEDATEN
28.06. – 12.07.2027 mit Lamayuru Kabgyat Festival
26.07. – 09.08.2027 mit Phyang Tsedup
01.08. – 15.08.2027 mit Takthok Tshechu
REISEROUTE: Leh – Nimoo (3 N) . Uley (2 N) . Leh (2 N) . Nubra (3 N) . Sakti (2 N) . Indus Tal (2 N) – Leh
REISELEITUNG: Englischsprachige, lokale Reiseleitung
Reisen nach Ladakh versprechen nicht nur beeindruckende Landschaften, sondern auch Klosterfeste mit prächtigen Maskentänzen, besondere Einblicke in das reiche Erbe des tibetischen Buddhismus.
Entlang dem Indus liegen bedeutende Heiligtümer wie Alchi, Mangyu, Lamayuru oder Hemis, in seinen Seitentälern hübsche Dörfer, umgeben von sorgfältig angelegten Buchweizenfeldern, Aprikosengärten und aktiven Dorftempeln.
Wir erkunden die Altstadt von Leh, wo einst die großen Karawanen aus Zentralasien eintrafen, fahren von dort über eine der höchsten Passstrassen der Welt ins Nubra Tal und kehren über den einsamen Wari la zurück nach Sakti. In dem idyllischen Dörfchen auf 3.500m Höhe zeigt sich die unberührte Schönheit der Region mit weitläufigen Ebenen, hohen Pässen und grünen Tälern vor dem mächtigen Panorama des Himalaya.
Tag 1 | Ankunft Leh und Ruhetag
Nach einem eindrucksvollen Flug über die grandiosen Gipfel des Himalaya werden Sie am Flughafen in Leh (3.500m) von Ihrer Reiseleitung herzlich willkommen geheißen. Ist das Gepäck im Fahrzeug verstaut, fahren Sie gleich weiter nach Nimmu. Das hübsche Dorf ist umgeben von grünen Feldern mit Aprikosen, Walnuss- und Apfelbäumen und eingebettet in eine atemberaubenden Bergkulisse. Zur Akklimatisation an die ungewohnte Höhe heißt es erst einmal entspannen und den restlichen Tag im Garten oder auf der Dachterrasse verbringen.
Fahrzeit ca. 40 Minuten
3 Übernachtungen im Nimmu Heritage House (3.100m) | F,M,A
Tag 2 | Basgo Gompa
Heute besuchen wir Basgo (3.295m), eine markante Lehmfestung über dem Indus Tal. Die Anlage gilt als das erste politische und königliche Zentrum der Namgyal-Dynastie von 1445-1650 n.Chr. Jahrhundertelang diente Basgo aus strategischer Außenposten, von hier aus kontrollierte man den Talabschnitt und wichtigen Handelsweg. Auch wenn die Wehrarchitektur nur noch eine Ruine ist, so trotzen die drei Tempel innerhalb der Anlage dem Zahn der Zeit. Sie gehören zu den ältesten, noch erhaltenen Bauten ihrer Zeit, doch werden sie weiterhin von der Bevölkerung genutzt und verehrt.
Beachtenswert ist der kleine Cham Chung-Tempel, geweiht der Schutzgottheit Kalzang Drolma und Verkörperung von Gyal Khatun, einer Balti-Prinzessin und Hauptgemahlin von König Jamyang Namgyal (17.Jh.). Als Muslimin förderte sie kleine Moschee in Shey und Leh, ließ aber auch buddhistische Klöster errichten. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie die Regierungsgeschäfte bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Sengye Namgyal. Er sollte zum bedeutendsten Herrscher Ladaks aufsteigen.
Von den Lehmterrassen weitet sich der Blick auf die Flussoasen, Felder und umliegenden Berge.
Tag 3 | Chilling – Tal der Kupferschmiede
Entlang dem eindrucksvollen Zanskar-Canyon fahren wir zunächst nach Chilling (3.236m). Die grüne Oase inmitten karger, hochaufragender Berge, beliefert seit Jahrhunderten die Hauptstadt mit Kupfer-, Silber-, Zinn und Messingarbeiten. Die Familien sind Nachkommen von Kupferschmiede aus Nepal, die König Sengge Namgyal im 16.Jahrhundert ins Land holte, um die kolossale Buddha-Statue im Kloster Shey anzufertigen. Danach erlaubte er ihnen im Land zu bleiben. Als neue Heimat gab er ihnen das Land bei Chilling (3.200m). Beim Besuch einer Metallwerkstätte schauen wir dem Schmied bei der Arbeit zu. Er wird über die Geschichte von Chilling und das Metallhandwerk erzählen und uns durch sein kleines Museum führen.
Option: ca. 2-stündiges Rafting auf dem Zanskar / Extrakosten
Tag 4 | Kunstschätze in Alchi & Mangyu
Zwischen steilen Berghängen versteckt, liegt in einem lieblichen Aprikosenhain das Kloster von Alchi (UNESCO Weltkulturerbe). Erbaut wurde es im 11.Jh. unter dem Einfluss von Rinchen Zangpo, einem einflussreichen tibetischen Mönch und bedeutendem Übersetzer buddhistischer Schriften. Künstler aus Kaschmir schufen hier mit meisterlichem Geschick farbige Holzschnitzereien und Fresken, Kleinode buddhistischer Kunst aus über acht Jahrhunderten.
Unweit von Alchi steht ein weiteres Kloster aus dieser Zeit: Mangyu, mit nur wenigen Häusern und einem Kloster, umgeben von grünen Terrassenfeldern, Pappeln, weiß getünchten Stupas, eingerahmt von hohen Felsen. Kaum ein Besucher kommt Doch im Gegensatz zu Alchi wird das Heiligtum von den Dorfbewohnern als Ort des Gebetes und Rituale genutzt. hierher. Der alte Tempelkomplex beherbergt wunderschöne Holzskulpturen, Stuckfiguren und Wandmalereien, die einen starken Einfluss aus Kaschmir und Zentralasien widerspiegeln. Trotz seines historischen und künstlerischen Wertes liegt das Kloster abseits der üblichen Touristenpfade und bietet Besuchern die seltene Gelegenheit, frühe buddhistische Kunst in einer friedlichen, ungestörten Umgebung zu erleben.
Wer gerne in der Natur unterwegs ist, wandert die Schlucht (ca. 1 Std) hinab nach Gyara, wo das Fahrzeug wartet. Von dort Weiterfahrt nach Temisgang oder Uley Tokpo.
2 Übernachtungen in Temisgang o. Uley Ethnic Resort (3.277m) | F,M,A
Tag 5 | Ausflug ins „Mondland“ zum Lamayuru Kabgyat
Fahrt ins legendäre „Mondland“ nach Lamayuru mit dem Großkloster Lamayuru. Das Kloster ist eines der größten und ältesten in Ladakh und bekannt für seine intensive Studien- und Meditationspraxis. Besichtigung der großen Versammlungshalle, geschmückt mit Thangkas, Wandmalereien und einer kleinen Höhle. Der Überlieferung nach der Meditationsort des großen Gelehrten Naropa (1016-1100). Besonders eindrucksvoll sind die Darstellung von zornvollen Schutzgottheiten im Sengge Lhakhang, die an die schamanistische Bön-Religion erinnern.
Juli-Termin: Teilnahme am Lamayuru Kabgyat Festival (1.-2.Juli 2027). Wir mischen uns unter die Festbesucher und Pilger und lassen uns in die Welt der Maskentänzen, den heiligen cham, einführen. Danach Rückkehr nach Temisgam oder Uley.
Option ohne Festival: Wanderung über den Prinkti La ins Dorf Wanla
Vom Kloster beginnen wir eine Wanderung durch eine eindrückliche Landschaft zum 3.732 Meter hohen Prinkti La (Eidechsen-Pass) und steigen im warmen Nachmittagslicht ins hübsche Dorf Wanla (3.145m) ab. Die traditionellen Lehmhäuser gruppieren sich hübsch um einen markanten Felshügel und in dem kleinen, uralten Wanla-Tempel (Tashi Sumtsek) verweisen die Innenfresken auf die frühesten Exemplare eines aus Zentraltibet stammenden Malstils. Nach dem Besuch Rückkehr nach Temisgang.
ca. 9km, Wanderung 3-4 Std | ↑369 Hm ↓592 Hm
Tag 6 | Besuch von Phyang
kurze Fahrt nach Leh. Freizeit nach der Ankunft.
2 Übernachtungen im Hotel oder Jade Guesthouse | F
Tag 7 | Auszeit in Leh
Leh mit seinen engen Gassen, dem lebhaften Basar, kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants bietet viel Lokalkolorit. Hier lohnt es sich nach Souvenirs Ausschau zu halten oder das köstlich frische Kaschmir-Fladenbrot in der Chuterantak (Straße der Bäcker) zu probieren.
Wer Lust hat, besucht die geheimnisvolle Tsemo Gompa oberhalb des königlichen Palastes, das Zentralasiatische Museum und die weiße Shanti Stupa mit zauberhaftem Blick auf die Stadt.
Tag 8 | über den Khardung La nach Nubra
Spektakuläre Fahrt in Richtung Norden. Kurven über Kurven und immer weiter bergauf geht es bis zum Khardung La (5.360m), einer der höchsten befahrbaren Gebirgspäße der Welt. Hier oben weht ein scharfer Wind, doch der Blick auf die Schneeberge des Karakorum im Osten ermutigt für einen Halt und zum Aussteigen. Fahrt hinunter bis auf 3.000m nach Khalsar und weiter nach Thirith oder Sumoor mit seinen schönen alten Bauernhäusern.
Durch das Nubra Tal, an einem Seitenarm der historischen Karawanenstraße, zogen einst Tausende von Lasttieren, voll bepackt mit chinesischer Seide, indischem Schmuck, mit Gewürzen, Wolle und wertvoller Handelsware. Der Handel brachte den Bewohnern Reichtum und Ansehen bis die Karawanen ihre Dienste einstellten. Die wertvolle Handelsware wird heute durch den Anbau von Weizen, Erbsen, Senf, Obst, Nüsse, Mandeln und vieles mehr ersetzt.
Fahrzeit +/- 4-5 Std.
3 Übernachtungen im einem Resort in Tirith oder Sumur (3.150m) | F,M,A
Tag 9 | Einsiedelei Ensa
Ausflug zur Ensa Gompa (3.450m), um die sich viele Mythen über ihre spirituelle Verbindung mit erleuchteten Wesen ranken. Ein kurzer, steiler Weg führt hinauf zur hochverehrten Einsiedelei, die drei kleine Kapellen hat und von vielen Chörten umgeben ist. Wir genießen die friedliche Atmosphäre, die wunderschönen Ausblicke und gehen dann auf einem traditionellen Pilgerweg ins Dorf Kubet. Die Wanderung führt hoch über dem Nubra Fluß an die Hänge des Saltoro-Gebirges. Mit Glück zeigen sich in den zerklüfteten Hängen Wollhasen, Pikas und der Asiatische Steinbock. Wir sehen uns im Dorf um und sind zum Mittagessen bei einer Nubrapa-Familie eingeladen.
Bleibt Zeit am Nachmittag besuchen wir einen kleinen, von Mythen umrankten Wunschsee, wo viele Besucher angeblich Zukunftsvisionen haben.
Tag 10 | Kulturtag im Dorf Sumoor
Nubra ist eine Region mit einer reichen und vielfältigen Kultur und einer langen Geschichte. Musik, Folklore und Handwerk wie Weben und Korbflechten waren hier weit verbreitet und sind es in manchen Gegenden noch immer. Die Volksarchitektur verweist auf regionale Einflüsse, es gibt Moscheen, 300 Jahre alte Häuser mit reich geschnitzten Holzbalkonen und Haustempeln, die Geschichten von fliegenden Einsiedlern und Dämonenkönigren erzählen.
Ein ganzer Tag mit Erkundungen in den Dörfern rund um Sumoor u.a. Kloster Samstanling mit einem traditionellen Manekhang (Gemeinschaftstempel). Die Gebetsmühle des Tempels soll Tausende von Buddhas sechssilbigem Mantra des Mitgefühls enthalten. Das Larjey Amchi House, vermutlich eines der ältesten noch bewohnten Häuser in Sumoor, zeigt die besondere Architektur der Region mit Haustempel (Chodkhang) im obersten Stockwerk, Sommerküche, die Wohnräume im ersten Stock sowie die Winterküche (Chansa) und den Tierstall (Stongra) im Erdgeschoss. Die Familie ist seit Generationen der traditionellen Amchi-Medizinpraxis verbunden und bis heute wird regelmäßig ein Ritual namens Smanle Dochog, das dem Medizinbuddha gewidmet ist, im Haustempel durchgeführt.
Auch die Geschichte der Onpo Gompa (oder Astrologenkloster) ist interessant. Seit seinem Bau (1814) wird hier Astrologie praktiziert. Die Ausbildung ist hart, umfaßt sie doch die 100.000 Niederwerfungen (Chak), die Durchführung von Ritualen und das Aufsagen von Gebeten.
Wir schlendern durch das Dorf, schauen in die Werkstätten der Weber, eines Tibi-Designers (ladakhische Hüte mit kastanienbraunem Stoff oder einfarbiger Seide überzogen) und besuchen bei Interesse noch ein Selbsthilfeprojekt der Dorffrauen.
Tag 11 | über den Wari La nach Sakti
Wir verlassen Nubra an seinem östlichen Ausgang und halten an der Diskit Gompa mit dem 32m großen Maitreya Buddha. Er wurde 2010 vom Dalai Lama geweiht und blickt auf Wunsch der Bewohner in Richtung pakistanische Grenze.
Dann machen wir uns auf die Fahrt in südliche Richtung, passieren kleine Weiler und nehmen den einsamen Wari La (5.368m) in Angriff. Von seiner Paßhöhe können wir hinunter in das hübsche Dorf Sakti wandern oder fahren.
Fahrzeit +/- 5 Std.
2 Übernachtungen im Fana Resort in Sakti (3.500m) | F,M,A
Tag 12 | Takthok Tshechu oder Ausflug zum Pangong See
Wir verbringen den Tag beim Takthok Tshechu (11.-12.Aug2027) und wandern ca. 30 Minuten zur Gompa („Felsdach“). Es ist das einzige Kloster Ladakhs, das der Nyingma-„Alte“ Schule des tibetischen Buddhismus angehört, der vor allem in Bhutan praktiziert wird.
Zusammen mit den festlich gekleideten Besuchern folgen wir den Klängen der Zimbeln und Trompeten und nehmen im Innenhof des Klosters unsere Plätze ein. Dort führen die Mönche heilige Tänze (cham) auf. Sie preisen die Taten von Guru Rinpoche und symbolisieren den Kampf zwischen dem Guten und Bösen. Wir genießen den Tag in der Gemeinschaft der Bevölkerung und wenn wir genug gesehen und erlebt haben, gehen wir zurück nach Sakti.
Alternative zum Festival: Tagesausflug zum Pangong See (ca. 110km), ein Salzsee auf 4.350m. Er verändert während des Tages seine Farben von Azurblau über Hellblau zu Grün und Grau. Der Anblick des kristallklaren Wassers vor der kargen Bergkulisse machen den Ausflug zu einem besonderen Landschaftserlebnis.
Tag 13 | Kloster Chemrey und Hemis
Aufbruch ins breite Indus Tal. Doch nicht weit entfernt von Sakti thront in ruhiger Isolation das Kloster Chemrey auf einem kargen Berghügel. Lama Staktsang Raspa (1574-1651), tibetischer Meister, der die Drukpa-Kagyu-Tradition in Ladakh etablierte, gab den Bau in Auftrag als ein Akt religiöser Hingabe an den verdienstvollen König Sengye Namgyal. Von besonderem Interesse ist der Dukhang mit herrlichen Wandmalereien, der Lama-Lhakhang, eine dunkle Kammer mit einer Sammlung bemerkenswerter Statuen und kleineren Bildnissen von Guru Rinpoche sowie der Guru-Lhakhang mit einer großen Statue von Guru Rinpoche, die in Chilling im 17.Jh. angefertigt und erst vor einigen Jahren hierher gebracht wurde.
Ist das Indus Tal erreicht, geht es in ein Seitental zum Drukpa-Kagyu-Kloster Hemis. Abgeschirmt in einer engen Schlucht, ruht es auf einem grünen Hügel, umgeben von spektakulären Bergen. Gegründet in den 1630er Jahren, stand es unter dem Schutz des Königs. Wertvolle Geschenke und Opfergaben sowie großer Landbesitz machten es bald zum wohlhabendsten Kloster des Landes. Wir besuchen die prächtigen Altarräume und das Kloster-Museum mit seiner Sammlung von religiösen Artefakten aus Tibet, Kaschmir und den Nachbarregionen. .
Vorbei an Kloster Thiksey, einer Art Miniausgabe des Potala von Lhasa erreichen wir am Nachmittag die weiten Ufer des Indus. Wir genießen die Ruhe und den Blick auf das ferne Khardungla Gebirge.
2 Übernachtungen im schönen Indus River Camp (Cottage) o.ä. | F,M,A
Tag 14 | königliches Ladakh
Wir wandern entlang der weiten Ufern des Indus nach Shey, besuchen den Sommerpalast der Königsfamilie und das Kloster, das wundervolle Thangka besitzt. Im Palastmuseum von Stok staunen wir über damalige Mitgift der Balit-Prinzessin Gyal Khatun, Kunstwerke und funkelnde Kronjuwelen der Namgyal-Könige.
Den Nachmittag verbringen wir entspannt in unserem schönen River Camp.
Tag 15 | Tashi Delek Ladakh
Es heißt Abschied nehmen von Ladakh. Kurzer Transfer zum Flughafen, wo Sie Ihren individuelle Rückflug via Delhi antreten.
Die angegebenen Zeiten sind Richtwerte, Programmänderungen (wegen Straßen- und Wetterverhältnissen, Flugänderungen oder aus sonstigen Gründen) bleiben ausdrücklich vorbehalten.
REISEDATEN
28.06. – 12.07.2027 Lamayuru Kabgyat Festival
26.07. – 09.08.2027 Phyang Tsedup
01.08. – 15.08.2027 Takthok Tshechu
REISEPREIS PRO PERSON: auf Anfrage
Eingeschlossene Leistungen
- Privatreise Ladakh lt. Programm
- 15 Übernachtungen auf DZ Basis in ausgewählten Unterkünften
- Verpflegung lt. Programm
- lokale, Englischsprechende Reiseleitung ab/bis Leh
- alle Fahrten und Transfers im komfortablen Fahrzeug lt. Programm
- Besichtigungen und deren Eintrittsgelder, Permits
- ausführliche Reiseunterlagen, Sicherungsschein
Nicht eingeschlossen
- alle Flüge
- alle Leistungen außerhalb von Ladakh
- Trinkgeld, Extras (Rafting, Radtouren)
- nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke in Hotels / Restaurants
- E-Visum Indien (derzeit USD 25,-)
- Reiseversicherung, zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. bei Änderungen durch Flugzeitenänderung oder Flugausfall
weitere buchbare Leistungen
- Einzelzimmer-Zuschlag
- Premium oder Business Class Flug; Preis auf Anfrage
- Verlängerungsoption: Hanle-Tso Moriri / Changthang alele
- Tageswanderungen dauern i.d.R. ca. 3-5 Stunden (abhängig von Fitness und Ausdauer)
- einzelne Wegabschnitte sind steil, doch alle Wanderungen sind fakultativ und können auch ausgelassen werden. Eine gute Gesamtkonstitution sowie Fitness und Trittsicherheit ist erforderlich.
- gute eingelaufene Wanderschuhe mit Profilsohle sowie Wanderstöcke empfehlenswert
- eine gute Akklimatisationszeit von mind. 2 Tagen dient der schnelleren Anpassung an die Höhe
Festivalzeit in Ladakh ist das ganze Jahr über. Die bedeutendsten Klosterfeste sind Phyang, Takthok und Lamayuru. Hemis ist mittlerweile sehr touristisch. Kleinere Feste fern touristischer Hektik sind meist im Winter.
Flugabsagen/-verschiebungen
Die Flüge von/nach Leh sind Sichtflüge, welche nur bei guter Witterung stattfinden. Schlechte Sichtverhältnisse, Niederschläge, starke Winde etc. können zu Absagen führen. In so einem Fall suchen wir die beste Lösung und passen das Programm entsprechend an.
Klima: Ladakh ist als einzige Region in Indien nicht vom Monsun betroffen. Generell ist es ein trockenes Gebiet mit geringen Niederschlägen.Die beste Reisezeit ist von Juni bis Anfang Oktober.
von Juni bis Ende September (Sommer) ist es sonnig und warm mit Tagestemperaturen bis über 30°C. Der wärmste Monat ist der August. Viele Inder reisen dann nach Ladakh, besonders zum Pangong See.
Am Abend, im Schatten und auf den Höhen bleibt es jedoch kühl.
ab Mitte Oktober fallen je nach Höhenlage die Temperaturen, die Nächte sind kalt. SAuf den hohen Bergpässe fällt schon Schnee, selten jedoch in den Tälern. Viele Unterkünfte schließen.
Der kalte Winter ist für Reiseerfahrene eine eindrucksvolle Reisezeit mit einmaligen Klosterfesten und ohne Touristen. Viele Unterkünfte sind in dieser Zeit nicht geöffnet. Um Schneeleoparden in freier Wildnis (Hemis Nationalpark) zu erleben, eignen sich die Monate Februar und März,
Doch auch Ladakh ist von den weltweit zunehmenden Klimaveränderungen nicht verschont. Es können jederzeit Schlechtwettereinbrüche mit Regen und Kälte kommen. Das kann dazu führen, daß Pässe blockiert, Flüsse übertreten und Wege schnell schlamig und rutschig werden. In solchen Fällen wird das Reiseprogramm den Umständen und im Rahmen des Verantwortbaren entsprechend angepaßt. Die Sicherheit hat immer erste Priorität.













