Das unbekannte Ladakh, seine Klöster und Menschen

Dauer: 15 Tage in Ladakh
Privatreise zum Wunschtermin
Teilnehmer: min. 2
lokale, englischsprechende Reiseleitung

Reisestationen: Leh – Nimuu (2 N) . Uley (1 N) . Tar (3 N) . Leh (2 N) . Nubra Tal (3 N) . Pangong (1) . Indus Tal (2 N) 

Höhepunkte der Reise
• abwechslungsreiche Rundreise mit Nubra Tal und Pangong See
• Kunstschätze buddhistischer Klöster im Indus Tal
• authentische Begegnungen im Tar Heritage Village abseits der üblichen Touristenwege
• Naturerlebnis, Vogelbeobachtungen, schöne Wanderungen
Handwerk, Nadelfilzen, Kochkurs, Klosterfeste (je nach Reisezeit),  

Auf dieser abwechslungsreichen Kulturreise durch Ladakh tauchen Sie ein in den tibetischen Buddhismus, der sich über Jahrhunderte in der Abgeschiedenheit der grandiosen Bergwelt des Himalayaa entwickeln konnte und bis heute sichtbar ist in den festungsähnlichen Klöstern von Alchi, Lamayuru, Hemis, Chemre und Thiksey mit einzigartigen Kunstschätzen und im gelebten Glauben der Ladakhis.

Neben all den Klöstern und Tempeln bleibt Zeit für Natur und Begegnungen. Zwischen hoch aufragenden Kalksteinbergen wandern Sie in das Dörfchen Tar. Gerstenfelder und Aprikosengärten, kleine Anhöhen und die ruhigen Fluten des Indus liegen wie kräftige Farbkleckse in dieser kargen Landschaft. Doch beeindruckend sind der einfache Lebensstil, der starke Gemeinschaftsgeist seiner Bewohner und die herzliche Gastfreundschaft, die ganz selbstverständlich mit den Besuchern geteilt wird.

Als weiteres Highlight ist die Fahrt über einen der höchsten Strassenpässe der Welt, der ins Nubra Tal führt, ein kleines Naturparadies aus grünen Weiden, Blumenwiesen und Sanddünen. Neben der spektakulären Landschaft und Natur sind Sie hier im Reich der Mythen und erleuchteten Wesen, der Medizinmänner und der Handwerkskunst.

Sie übernachten in besonderen Unterkünften, die den Charakter und die Tradition des Landes widerspiegeln, sitzen im Kloster Matho zusammen mit den Mönchen beim Morgengebet und in idyllischen Landschaften beim Picknick.

Ladakh Festivals werden mit tiefer Andacht im ganzen Landen gefeiert. Findet ein Fest in der von Ihnen gewünschten Reisezeit statt, werden wir es gerne in die Reise integrieren. Hemis Festival ist mittlerweile sehr überlaufen, wir raten eher von einem Besuch ab. 

Tag 1 | Ankunft in Ladakh 

Nach einem eindrucksvollen Flug über die grandiosen Gipfel des Himalaya werden Sie am Flughafen in Leh (3.500m) von Ihrer Reiseleitung herzlich willkommen geheißen. Fahrt ins Dörfchen Nimoo, ein hübsches Dorf, umgeben von Weizenfeldern, Aprikosen- und Apfelgärten und eingebettet in eine atemberaubende Bergkulisse – der perfekte Beginn Ihrer Ladakh Reise. Zur Akklimatisation an die ungewohnte Höhe heißt es erst einmal entspannen und den restlichen Tag im Garten oder auf der Dachterrasse verbringen.

Fahrzeit ca. 40 Minuten
2 Übernachtungen im Nimmu House (3.180m) | F,M,A

Tag 2 | Das Vermächtnis der Metallhandwerker von Chilling 

Ausflug in das Dorf Chilling (Pyi-glig, „Ort des Ausländers“) ein kleiner Weiler im Tal des unteren Zanskar mit ca. 70 Einwohnern. Die Familien sind Nachkommen der Newari-Kupferschmiede aus Nepal, die König Sengge Namgyal im  16.Jahrhundert einlud, um die kolossale Buddha-Statue im Kloster Shey anzufertigen. Danach erlaubte der König ihnen im Land zu bleiben und weiterhin Statuen für Klöster und Paläste zu bauen. Er gab ihnen das Land bei Chilling (3.200m). Seitdem ist der Ort mit der Tradition der Metallhandwerkskunst tief verwurzelt und belieferte jahrhundertelang  Klöst und die Hauptstadt mit Kupfer-, Silber und Messingarbeiten..

Doch die einst blühende Kunstform wird heute nur noch zwei Familien im Dorf betrieben, die diesen Beruf weiterhin als ihre Lebensgrundlage ausüben. Beim Besuch der Familienwerkstätte schauen wir ihm bei der Arbeit zu. Er wird über die Geschichte von Chilling und das Metallhandwerk erzählen und uns dabei durch sein kleines Museum führen.

Nach einem Picknick oder Mittagessen im Dorf kehren wir nach Nimmu zurück.
Option: Rafting entlang dem Zanskar mit Picknick am Flußufer / Extrakosten

Tag 3 | buddhistische Kunstschätze in Alchi & Mang Gyu                     

Zwischen steilen Berghängen versteckt, liegt in einem lieblichen Aprikosenhain das Kloster von Alchi (UNESCO Weltkulturerbe). Erbaut wurde es im 11.Jh. unter dem Einfluss von Rinchen Zangpo, einem einflussreichen tibetischen Mönch und bedeutendem Übersetzer buddhistischer Schriften. Künstler aus Kaschmir schufen hier mit meisterlichem Geschick farbige Holzschnitzereien und Fresken, Kleinode buddhistischer Kunst aus über acht Jahrhunderten.
Unweit von Alchi steht ein weiteres Kloster aus der Zeit von Rinchen Zangpo: Mangyu (Mang Gyu). Dieses abseits gelegene Heiligtum bietet seinen wenigen Besuchern die seltene Gelegenheit, frühe buddhistische Kunst ungestört zu entdecken.

1 Übernachtung im Uley Ethnic Resort (3.277m) | F,M,A

Tag 4 | Wanderung ins Heritage Dorf Tar

Nach dem Frühstück machen wir uns auf nach Tar, eingebettet in die Berge der Sham-Region. Tar ist einzigartig und unterscheidet sich von allen anderen Dörfern. Es gibt keine Straßenanbindung und somit ist der kleine Weiler nur zu Fuß erreichbar. In einer guten Stunde geht es auf einem schmalen Pfad durch eine eindrucksvolle Schlucht zwischen hoch aufragenden Kalksteinbergen, über kleine Holzbrücken und vorbei an Wasserfällen. Unterwegs kommen wir an heiligen Plätzen vorbei, die den Schutzgottheiten Gonbo Rangjon und Achi Chokyi Drolma gewidmet sind. Bis heute opfern die Dorfbewohner Weihrauch, Butterlampen und hissen bunte Gebetsfahnen.

Angekommen im Dorf, begleiten uns die Dorfleute ins Haus unserer Gastfamilie. Die erste Mahlzeit in der gemütlichen Küche ist der Anfang von vielen köstlichen Mahlzeiten, die wir im Laufe der nächsten zwei Tage mit der Gastfamilie teilen werden.

3 Übernachtung in einem Dorfhaus in Tar (3.300m) | F,M,A

Tag 5 + Tag 6 | Alltag in Tar & Einführung in das Nadelfilzen

Das faszinierende Dorf besteht aus 15 Haushalten und verkörpert einen starken Gemeinschaftsgeist und zeigen Entschlossenheit ihre natürlichen Ressourcen zu schützen und in Harmonie mit der Natur zu leben. Gästen wird werden keine überflüssigen Annehmlichkeiten versprochen, es wird erwartet, daß Plastikmüll wieder mitgenommen wird, das Besucher wie die Einheimischen leben, um ihre Lebensweise schätzen zu können. Die Häuser des Dorfes verkörpern die traditionelle Ladakhi-Architektur, die aus Materialen wie Weide, Stein, Lehmziegel und Pappelholz bestehen, die sich an kühlen Tagen wie eine warme Umarmung anfühlen. Die Bewohnern bestellen ihre Felder und ernten ihre eigenes Gemüse und Obstbestehen aus

Die Tage sind gefüllt mit spannenden Unternehmungen: Wanderungen (moderat bis herausfordernd) durch offene Berglandschaften; mit Vogelbeobachtungen vor der Morgendämmerungen.
Sie sammeln wilde Minze in den Wäldern, lernen wie die Dorfbewohner die Vegetation „lesen“, welche Pflanzen als Medizin, als Futter oder zum Kochen verwendet werden. Dabei bleibt Zeit zum Skizzieren und Fotografieren. Besonders in der Herbstzeit ist die spektakuläre Farbenpracht des Laubes aus Gelb und Orange ein einziger Genuss.

Je nach Jahreszeit können Sie an der Aprikosen- oder Apfelernte mithelfen, ein Wasserteilungsritual erleben, auf alten Weiderouten mit den Rindern ins obere Tal ziehen.
Mit Geduld und Wolle lernen Sie unter Anleitung die Kunst des Nadelfilzen – ein geradezu meditativer Prozess. Dabei entwerfen Sie Figuren wie ein Schneeleopard, einen Vogel oder ein Rind – kleine Symbole der hohen Berge. Am Ende nehmen Sie Ihr eigenes Wolltier mit nach Hause – ein persönliches Souvenir, das die Wärme des Dorfes und die Erinnerung an die gemeinsame Zeit in Tar verkörpert.
Kochkurs mit der Großmutter des Hauses: von Suppe über Momos, kostliches Ladakhi-Brot, Khambir bis hin zu einer einzigartigen Gerstensuppe mit Ladakhi-Käse,

Tag 7 | Basgo oder Kloster Phyang  

Am Morgen Wanderung zurück nach Nurla. Von dort machen wir uns auf den Rückweg nach Leh. Unterwegs Halt in Basgo, einstige Residenz der Könige von Ladakh und wohlhabende landwirtschaftliche Oase. Auch wenn der ehemalige Palast nur noch eine Ruine ist, so trotzen die drei Maitreya-Tempel den Launen der Zeit und werden weiterhin von der Bevölkerung verehrt. Die herrlichen Fresken, die letzten ihrer Art, zeigen nicht nur Buddhas und Bodhisattvas, sondern auch historische Persönlichkeiten und Portraits der Wohltäter des Tempels.

Je nach Reisezeit lohnt der Besuch von Kloster Phyang. Alljährlich wird hier eines der berühmtesten Maskenfeste aufgeführt. Das Kloster zeigt wunderschöne Fresken und besitzt ein 900 Jahre altes Heiligtum, das der zornvollen Schutzgottheit Mahakala geweiht ist – dargestellt in blauer Farbe mit drei Augen, einer mit Blut gefüllten Schädelschale und einem großen Schwert. Die Sonnenscheibe ist Symbol seiner Erleuchtung, Flammen, die von allen Teilen seines Körpers züngeln, stellen seine außergewöhnliche Macht dar.
2 Übernachtungen in eine Gästehaus oder Hotel in Leh (3.500m) | F

Tag 8 | historisches und urbanes Leh 

Leh mit seinen engen Gassen, dem lebhaften Basar, kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants bietet viel Lokalkolorit. Hier lohnt es nach Souvenirs Ausschau zu halten oder das köstlich frische Kaschmir-Fladenbrot in der Chuterantak (Straße der Bäcker) zu probieren.
Wer Lust hat, besucht am Nachmittag die geheimnisvolle Tsemo Gompa oberhalb des königlichen Palastes und genießt einen traumhaften Blick von der weißen Shanti Stupa auf das Indus Tal und die Stadt.

Tag 9 | über den Khardung La nach Nubra

Spektakuläre Fahrt in Richtung Norden. Kurven über Kurven und immer weiter bergauf geht es bis zum Khardung La (5.360m), einer der höchsten befahrbaren Pässe der Welt. Hier oben weht ein scharfer Wind, doch der Blick auf die Schneeberge des östlichen Karakorum, besonders auf den markanten Saser Kangri (7.672m) ermutigt für einen Halt und zum Aussteigen. Nach einer Pause geht es hinunter ins Nubra Tal nach Sumur mit seinen schönen alten Bauernhäusern.

Durch Nubra, ein Seitenarm der historischen Seidenstrasse, zogen einst Tausende von Lasttieren, voll bepackt mit chinesischer Seide, indischem Schmuck, mit Gewürzen, Wolle und wertvoller Handelsware. Der Handel brachte den Talbewohnern Reichtum und Ansehen bis die Karawanen ihre Dienste einstellten. Der einstige Handel wird heute durch den Anbau von Weizen, Erbsen, Senf, Obst, Nüsse und Mandeln ersetzt.

Fahrzeit ca. 5 Std.
3 Übernachtungen Nubra Ecolodge o.ä. in Sumur (3.150m) | F,M,A

Tag 10 | Einsiedelei Ensa

Ausflug zur mythenumrankten Ensa Gompa (3.450m) mit ihrer besonderen Verbindung zu erleuchteten Wesen. Das Kloster liegt etwa 100 Meter über dem Nubra-Fluss, nahezu unwirklich von Weiden und Pappeln umgeben, die im Herbst goldgelb glänzen, auf einem ansonsten kargen Hügel des Saltoro-Gebirges. Ein kurzer, steiler Weg führt zur hochverehrten Einsiedelei mit drei kleinen Kapellen und vielen Chörten. Wir genießen die friedliche Atmosphäre, die wunderschönen Ausblicke und gehen dann auf einem traditionellen Pilgerweg ins Dorf Kubet. Hier sind wir zum Mittagessen bei einer Nubrapa-Familie eingeladen. Danach können wir uns noch im Dorf umschauen, bevor es zurück nach Sumur geht.

Tag 11 | Volksarchitektur und traditionelles Handwerk

Nubra ist eine Region mit einer reichen und vielfältigen Kultur und einer langen Geschichte. Musik, Folklore und Handwerk wie Weben und Korbflechten waren hier weit verbreitet und sind es in manchen Gegenden noch immer. Die Volksarchitektur verweist auf regionale Einflüsse, es gibt Moscheen, 300 Jahre alte Häuser mit reich geschnitzten Holzbalkonen und Haustempeln, die Geschichten von fliegenden Einsiedlern und Dämonenkönigren erzählen.

Ein ganzer Tag mit Erkundungen in den Dörfern rund um Sumoor u.a. Kloster Samstanling mit einem traditionellen Manekhang (Gemeinschaftstempel). Die Gebetsmühle des Tempels soll Tausende von Buddhas sechssilbigem Mantra des Mitgefühls enthalten.
Das Larjey Amchi House, vermutlich eines der ältesten noch bewohnten Häuser in Sumoor, zeigt die besondere Architektur der Region mit Haustempel (Chodkhang) im obersten Stockwerk, Sommerküche, die Wohnräume im ersten Stock sowie die Winterküche (Chansa) und den Tierstall (Stongra) im Erdgeschoss. Sakrale Bauten, darunter Stupas, Lhubang (Altar für unterirdische Geister) und einen Tsadkhang (Reliquienhaus) befinden sich vor dem Haus. Die Familie ist seit Generationen  der traditionellen Amchi-Medizinpraxis verbunden und bis heute wird regelmäßig ein Ritual namens Smanle Dochog, das dem Medizinbuddha gewidmet ist, in diesem Tempel durchgeführt.
Auch die Geschichte der Onpo Gompa (oder Astrologenkloster) ist in vielerlei Hinsicht interessant. Hier wird seit seinem Bau (1814) Astrologie praktiziert. Die Ausbildung ist hart, umfaßt sie doch die 100.000 Niederwerfungen (Chak), die Durchführung von Ritualen und das Aufsagen von Gebeten. 
Wir schlendern durch das Dorf, schauen in die Werkstätten der Weber, eines Tibi-Designers (ladakhische Hüte mit kastanienbraunem Stoff oder einfarbiger Seide überzogen) und besuchen bei Interesse noch ein Selbsthilfeprojekt der Dorffrauen.

Tag 12 | durch das Shyok Tal zum Pangong Tso

Wir verlassen Nubra an seinem östlichen Ausgang und fahren über das malerische Shyok Tal gen Süden. Ziel ist der auf 4.350m gelegene Pangong See, der ausschließlich von Regen- und Schmelzwasser gespeist wird. Zweidrittel des 134km langen und 8km breiten Salzsees gehören zu Tibet, ein Drittel zu Indien. Auf seiner Wasseroberfläche spiegelt sich der blaue Himmel und je nach Sonneneinstrahlung kann er auch mal grün aussehen – was ihm den Namen „See, der die Farben wechselt“ einbrachte. Die Landschaft ist atemberaubend: blauer Himmel, weiße Wolken, schneebedeckte Berge. Füchse und Murmeltiere leben in der Nähe des Sees, er ist ein wichtiger Brutplatz für Zugvögel wie Brahmani-Enten, Streifengänse und Möwen. Die wenigen Nomadenfamilien halten Pashmina-Ziegen und einige Yaks und leben unter sehr einfachen Bedingungen.

Wir genießen das malerische See-Panorama, seine Stille und den stimmungsvollen Himmel mit unserer Milchstrasse.

Hinweis: die beste Zeit für den See ist Juni/Juli, im August sind viele indische Besucher vor Ort. Wer den See besucht, sollte wegen seiner Höhenlage sehr gut akklimatisiert sein.

Fahrzeit ca. 6-7 Std.
1 Übernachtung in einem festen Zeltcamp oder bei einer Gastfamilie (sehr einfach) (4.225m) | F,M,A

Tag 13 | über Hemis ins Indus Tal

Am Morgen Fahrt auf teilweise holpriger Strasse über den 5.360m hohen Chang La ins Indus Tal. Nach der Passquerung zeigt sich recht bald Kloster Chemrey, das in ruhiger Isolation auf einem Hügel wie in einer riesigen Einöde zu liegen scheint. Lama Staktsang Raspa (1574-1651), ein tibetischer Meister, der die Drukpa-Kagyu-Tradition in Ladakh etablierte, gab den Bau in Auftrag als ein Akt religiöser Hingabe an den verdienstvollen König Singye Namgyal. Falls man das Kloster besichtigt, sind  besonders von Interesse der Dukhang mit herrlichen Wandgemälden, der Lama-Lhakhang, eine dunkle Kammer mit einer Sammlung bemerkenswerter Statue und kleineren Bildnissen von Guru Rinpoche und seinen Gemahlinnen sowie der Guru-Lhakhang mit einer großen Statue von Guru Rinpoche, die in Chilling im 17.Jh. angefertigt und erst vor einigen Jahren hierher gebracht wurde.

Je nach Zeit und Interesse Abstecher zum Kloster Hemis, das in einer engen Schlucht abseits der Hauptstrasse liegt. Unter der Schirmherrschaft der Namgyal-Dynastie haben seine umfangreichen Landbesitze und seine sichere Lage für Reichtum und Prestige gesorgt. Hemis ist das spirituelle Zentrum des Drukpa-Kagyu-Orden (Gründer war Lama Staktsang Raspa) und seine Architektur ist an die eines tibetisch-bhutanischen Dzongs angelehnt. Interessant sind die Altarräume und Kloster-Museum.

Fahrzeit ca. 5 Std.
2 Übernachtungen im Indus River Camp (Cottage) | F,M,A

Tag 14 | Klöster und Paläste im Indus Tal 

Anders als beim populären Morgengebet im Kloster Thiksey, finden nur wenige Besucher den Weg nach Matho. Mit Glück sind wir die einzigen Besucher und können so ungestört an der Morgenzeremonie (puja) in der großen Versammlungshalle teilhaben.

In Thiksey, zweifellos eines der architektonisch beeindruckendsten Gompas in Ladakh, besuchen wir den Maitreya-Tempel mit der großen Statue des Zukünftigen Buddha mit seinem prächtigen Juwelenkopfschmuck und die Gebetsräume mit dem Schrein der Göttin Tara. Danach spazieren wir durch die Gerstenfelder nach Shey zum ehemaligen Sommerpalast der Könige von Ladakh. Dem strengen Herrscher Senge Namgyal ist es zu verdanken, dass hier mehr Stupas als Häuser stehen, denn zu seiner Zeit musste man als Strafe für ein Vergehen einen Stupa errichten. Auf der anderen Seite des Indus liegt der Stok-Palast mit dem interessanten Palastmuseum. Es zeigt Familienschätze wie Schmuckstücke, Kostüme des Königs und der Königin sowie Kronjuwelen der Namgyal-Könige. Den restlichen Nachmittag verbringen wir entspannt in unserem schönen River Camp.

Tag 15 | Tashi Delek Ladakh

Transfer zum Flughafen für Ihren individuellen Rückflug in die Heimat.


Die angegebenen Zeiten sind Richtwerte. Reisedauer, Reiseinhaltund Unterkünfte sind als Inspiration gedacht und können ganz auf Ihre Vorgaben und Wünsche angepasst werden.

Privatreise zum Wunschtermin
Reisepreis auf Anfrage

Eingeschlossen Leistungen

  • Rundreise Ladakh lt Verlauf
  • 14 Übernachtungen im DZ in ausgewählten Unterkünften lt. Programm
  • Verpflegung lt. Programm
  • lokale, Englischsprechende Reiseleitung
  • alle Fahrten, Transfers in einem komfortablen, robusten Fahrzeug
  • Ausflüge, Aktivitäten und Wanderungen lt. Programm
  • Interline Permit, Bewilligungen und Eintrittsgebühren
  • ausführliche Reiseunterlagen, Sicherungsschein

Nicht eingeschlossen

  • alle Langstreckenflug
  • Trinkgelder, optionelle Besichtigungen, Extras wie Rafting
  • nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke in Restaurants/im Hotel
  • Leistungen außerhalb von Ladakh
  • Visaeinholung und Visum Indien (derzeit USD 25,-)
  • Reiseversicherung, zusätzliche Kosten bei Krankheit, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. bei Flugzeitenänderungen oder Flugausfall
  • Rundreise mit Tageswanderungen von 1 bis 4 Stunden.
  • Die Wanderungen sind einfach bis moderat, bei schlechter Witterung kann es auch rutschig sein. Gute Wanderschuhe mit Profilsohle sowie Teleskop-Wanderstöcke sind empfehlenswert
  • eine gute, gesunde Gesamtkonstitution sowie Fitness ist erforderlich
  • Eine gute Akklimatisationszeit von mind. 2 Tagen dient der schnelleren Anpassung an die Höhe

Flugabsagen/-verschiebungen
Die Flüge von/nach Leh sind Sichtflüge, welche nur bei guter Witterung stattfinden können. Schlechte Sichtverhältnisse, Niederschläge, starke Winde etc. können zu Absagen führen. In so einem Fall suchen wir die beste Lösung und passen das Programm entsprechend an.

Klima: Ladakh ist als einzige Region in Indien nicht vom Monsun betroffen. Generell ist es ein trockenes Gebiet mit geringen Niederschlägen.

Die beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Ende September

Frühling (Mai-Juni)
Die Sonne läßt die Tage bereits angenehm warm werden, in Höhen über 4.500m ist es noch kalt. Trekking ist wegen der schneebedeckten Pässe noch nicht möglich. Wenig westliche aber viele indische Touristen. Duftende Aprikosenblüte.

Sommer (Juli-August)
Es ist Hauptreisezeit in Ladakh. Meist stabiles, sonniges Wetter mit Temperaturen bis zu 35°C (Indus-Tal). Trekking und Wanderungen sind gut möglich. Viele Maskenfeste.

Herbst (September-Oktober)
Schöne Reisezeit mit angenehmen Tagestemperaturen. Die Nächte sind bereits kühl. Ab Mitte Oktober kann auf den Pässen und im Changthang bereits Schnee fallen.

Winter (November- April)
Im Indus-Tal scheint oftmals die Sonne, im Schatten und in der Nacht fallen die Temperaturen dann bis auf -15°C. Auf den Bergpässen und in Höhen ab 4000m liegt Schnee und es kann bis zu -40°C kalt werden. Viele Unterkünfte sind nicht geöffnet. Um Schneeleoparden in freier Wildnis (Hemis Nationalpark) zu erleben, eignen sich die Monate Februar und März,

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