Vielfältige Natur- und Kulturreise über Land mit Abstecher ins verträumte Haa Tal von Westbhutan
HIGHLIGHTS
• abwechslungsreiche Überlandreise von Sikkim nach Westbhutan
• Begegnungen mit den Lepcha und Bhutia
• Eintauchen in die Welt der buddhistischen Klöster
• leichte Tageswanderungen zu Dörfern, Tempeln und Aussichtpunkten
• Geheimtipp: selten besuchtes Haa Tal
• Übernachtungen in ausgewählten Heritage Houses und Homestays
PRIVATREISE . AKTIV . NATURERLEBNIS . WANDERN . KLÖSTER . BEGEGNUNGEN . HERITAGE HOMES & HOMESTAYS
REISEDAUER 17 Tage
ROUTE: Bagdogra – Biksthang (3 N) . Pelling (1 N) . Rumtek (3 N) . Kalimpong (1 N) . Phuentsholing (1 N) . Haa (2 N) . Thimphu (2 N) . Punakha (1 N) . Paro (2 N) – Delhi
VORPROGRAMM: 3 Tage / 2 Nächte Darjeeling
Die abwechslungsreiche Reise von Sikkim über Kalimpong nach Westbhutan führt durch zwei sehr unterschiedliche Kultur-und Landschaftsregionen im Himalaya. Das ehemalige Königreich Sikkim beeindruckt mit seiner einfachen, naturnahen Lebensweise seiner Bewohner, mit einzigartigen Landschaften und dem imposanten Kangchendzonga-Massiv. Leichte Wanderungen durch üppig grüne Natur, vorbei an Kardamomfelder und Reisterrassen führen zu buddhistischen Klöstern wie Pemayangtse, Tashiding und Rumtek, aber auch zu stillen Dorftempeln, zu den Palastruinen von Rabdense und zum Biksthang Heritage Farmhouse, eine verstecktes Paradies in der Bergregion Rinchenpong.
Bhutan dagegen ist ein gefestigtes Königreich mit mächtigen Klosterburgen (Dzongs), herausragende Meisterwerke traditioneller Architektur. Neben der urbanen Hauptstadt Thimphu besuchen Sie die wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Punakha Dzong und Tigernest. Sie sind zum Mittagessen im Bauernhaus eingeladen und lernen die herzliche Gastfreundschaft bei Übernachtungen im Homestay kennen. Mythen und Legenden erzählen von Schutzgottheiten, Dämonen und Heiligen und ihren Wundertaten. Die tiefe Verbunden der Menschen mit dem Buddhismus ist allgegenwärtig.
FESTIVALS sind ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Kultur Bhutans und werden mit Inbrunst und Andacht gefeiert. Findet ein Maskenfest in der von Ihnen gewünschten Reisezeit statt, werden wir es gerne in das Programm mitaufnehmen.
Der Reiseverlauf ist ein Vorschlag. Er kann an Ihre Wünsche und Vorstellungen individuell angepaßt werden, an manchen Orten erweitert oder verkürzt werden.
Tag 1 | Ankunft Bagdogra, Fahrt nach Biksthang
Empfang am Flughafen Badogra. Landschaftlich reizvolle Fahrt in die abgelegene Bergregion von Westsikkim. In seinen Tälern siedeln überwiegend die Ureinwohner Sikkims, die Volksgruppe der Lepcha. Der Legende nach stammen sie vom Berg Kangchendzonga, der von ihnen als Schutzwesenheit hoch verehrt wird. Ihr animistischer Glaube vermischt sich zwar mit dem Buddhismus, dennoch wissen die Lepcha um die (heilenden) Kräfte der Natur und Schamanen werden auch heute noch zu Rate gezogen.
Bei klarem Wetter genießen Sie einen beeindruckende Blick auf das Kangchendzonga-Massiv. Es heißt, dort habe die Wächtergottheit von Sikkim ihren Wohnsitz.
Fahrzeit ca. 4 Std.
3 Übernachtungen im Biksthang Heritage Farmhouse bei Chuchen (1.600m) | F,M,A
Biksthang Heritage Farm: Die unberührte Oase am Fuße des Kangchendzonga, eingebettet in üppige Wälder, mit eigener Teeplantage, Kartoffel,- Mais und Kardamomfeldern sowie zahlreichen Obstbäumen ist seit 14 Generationen das angestammte Land der Familie Shakahlon. Ihre Abstammungslinie führt zurück auf Kalzang Thongdup, einer der wichtigsten Schüler von Gyalwa Lhatsun Chenpo, Schutzpatron von Sikkim und einer der sieben Lamas, die den 1. Chogyal (Dharma-König) von Sikkim 1642 salbten. Das heutige Haupthaus ließ Shakahlon Tshering Thondup erbauen, ein bedeutender Minister im 18. Jahrhunderts.
Gäste sind in 8 Cottages untergebracht, verteilt über das ganze Anwesen mit jeweils 3 bis 6 sehr komfortablen Zimmern, jeweils mit eigenem Bad. Alle Zimmer genießen einen herrlichen Blick auf den Kangchendzonga, auf den hübschen Pool und den üppigen Garten.
Das Abendessen wird im charmanten, rustikalen Dugkhang im denkmalgeschützten Familienhaus serviert. Der Gebetsraum in der oberen Etage verbindet sehr harmonisch Altes und Neues mit feiner Holzverarbeitung, Darstellungen tibetisch-buddhistischer Gottheiten und einer Fassade in leuchtenden Farben.
Biksthang ist ein ganz besonderer Ort, an dem das kulturelle Erbe von Sikkim, kulinarische Köstlicheiten und bezaubernde Geschichten zusammenfinden.
Tag 2 + Tag 3 | verträumtes West-Sikkim
Die beiden Tage sind ausgefüllt mit spannenden Unternehmungen in der näheren Umgebung von Biksthang (Optionen):
Wanderung zur Lhentse Gompa mit einer kleinen Klosterschule (lhapta); oder Sie besuchen die Meditationshöhlen von Rahu Ney, wo Guru Rinpoche im 8.Jh. meditierte. Es heißt, er unterwarf alle bösen Kräfte und machte sie zu schützenden Gottheiten der Region.
Oder Sie wandern zu stillen Weilern mit ihren traditionellen Lepcha-Häusern und entdecken die naturnahe Lebensweise der Himalayabewohner.
Dienstags findet der traditionelle Markt „Haat“ statt, wo regionale Produkte und Handwerkskunst angeboten wird und der viel Lokalkolorit verspricht. Einblick in die sikkimesische Kochkunst gibt es in der Familieküche und eine Segnung durch einen Mönch vor Ort kann man auf Anfrage ersuchen.
Wellness und Entspannung bietet der Pool oder eine wohltuendes Hotstone-Bad.
Tag 4 | Reichskloster Pemayangtse
Vorbei an Reisterrassen, rauschenden Wasserfällen und kleinen Siedlungen reisen Sie in die Region von Pelling.
Dort liegt auf einer Bergkuppe Kloster Pemayangtse aus dem 18.Jh. „Der erhabene, vollkommene Lotus“ ist das älteste Kloster von Sikkim und war zu Königreichszeiten in alle Regierungsgeschäfte eingebunden. Das Privileg die Könige (Chogyals) von Sikkim zu salben, war allein den Mönchen von Pemayangtse vorbehalten, die traditionell aus vornehmen Bhutia-Familien kamen. Bedeutendste Reliquie ist das siebenstufige Modell der himmlischen Wohnstätte „Zangto Pelri“ von Guru Rinpoche. Die Aussicht über die gewaltigen Flusstäler, die unterhalb des Klosters liegen, ist sensationell.
Danach wandern Sie zu den Ruinen der vormaligen königlichen Festung Rabdentse und weiter zum Nyingma-Kloster Sanga Choling, „Ort der geheimen Zauber“. Ein kleines Gebäude neben dem Eingang schmücken alte Wandmalereien und riesige Gebetstrommeln mit Leder bespannt oder aus Holz geformt. Doch herausragend sind die vielen Chörten auf einer Terrasse neben dem Haupttempel. Es sind sehr alte Begräbnisstätten wichtiger Lamas und erinnern an die buddhistischen Lehren.
Nach der Besichtigung Abholung mit dem Auto und kurze Fahrt in das hübsche Städtchen Pelling.
Wanderung insgsamt ca. 2 Std. | Fahrzeit ca. 2 Std.
1 Übernachtung in einem Gasthaus unterhalb von Pelling (1.700m) | F,M,A
Tag 5 | Tashiding „Herz der Erde“
Am Vormittag Weiterreise in Richtung Osten. Unterwegs Besuch von Kloster Tashiding mit bunten Gebetsfahnen, kunstvoll gemeißelten Mani-Steinen und dem heiligsten Chörten von Sikkim. Dieser soll Reliquien des historischen Buddhas enthalten und es heißt, dass schon allein der Blick auf diesen Chörten von allen Übeln befreit. Stilles Verweilen an dem idyllischen und heiligen Ort.
Ein besinnliches Erlebnis ist der Halt beim kleinen Bön-Kloster unweit vom Bhutia-Dorf Kewzing. Gebetsfahnen flattern im Wind vor einer herrlichen Bergkulisse. Die Kloster-Architektur ist schlicht und doch kraftvoll. Sie spiegelt die Bön-Philosophie wider, die im Gleichgewicht mit der kosmischen Ordnung und der inneren Stille tief verwurzelt ist. Der Besuch gibt Einblick in eine Glaubens-Tradition, die aus vor-buddhistischer Zeit stammt, wo Schamanismus, Bann-Tänze, Opfer- und Orakelrituale eine wichtige Rolle spielten. Seit 1977 gilt die Schule des Bön als fünfter Zweig des tibetischen Buddhismus.
Tagesziel ist die Region Sajong, die am späteren Nachmittag erreicht ist. Wer sich nach erlebnisreichen Tag noch etwas verwöhnen lassen möchte, kann dies mit einem wohltuenden Kräuterbad machen.
Fahrzeit +/- 4,5 Std. | Aufstieg Tashiding ca. 40 Min.
3 Übernachtungen im Bamboo Retreat Hotel (ca. 1.550m) | F,M,A
Tag 6 | Klosterkultur in Rumtek
Leichte Wanderung über terrassierte Felder zu einer Siedlung der Lepcha. In Begleitung eines Dorfbewohners unternehmen Sie einen Rundgang, besichtigen ein traditionelles Lepcha-Haus und wandern weiter zum Kloster Ranka. Nach tibetischem Vorbild erbaut, erzählen die wunderschönen Wandmalereien im Versammlungsraum von wichtigen Ereignissen im Leben des Buddha. Das weltoffene Kloster unterhält auch eine Mönchsschule und oft kann man junge Mönche beim Auswendiglernen des Tibetischen Alphabets oder beim Rezitieren von Mantras (heiliger Gebete) antreffen.
Nachmittag ist ein Ausflug nach Rumtek vorgesehen. Das neue Kloster wurde vor mehr als 50 Jahren vom 16.Karmapa nach seiner Flucht aus Tibet erbaut und ist Sitz der tibetischen Kagyu-Schule.
Folgt man einem mit Gebetsfahnen gesäumten Pfad, erreicht man das alte Kloster aus dem Jahr 1734. Es strahlt eine wunderbare Ruhe aus und ist dem Beschützer der Kagyu-Schule, dem Mahakala gewidmet. Wegen seiner starken WIrking ist die Figur jedoch verhüllt.
Fahrt oder Wanderung (ca. 1 Std) zurück ins Hotel
Tag 7 | Gangtok – Hauptstadt von Sikkim
Besichtigung von Gangtok, dessen Häuser, Straßen und Gassen sich steil den Hang hinaufziehen. Je nach Interesse: Lal Basar mit seinem vielfältigen Angebot und lebhaften Treiben, königliches Kloster Tsuk Lhakhang, Namgyal-Institut für Tibetologie mit einer wunderbaren Sammlung buddhistischer Texte, Thangkas und Kultgegenständen; Do Drul Chorten.
Fahrzeit ca. 40 Min. pro Weg
Tag 8 | Fahrt nach Kalimpong
Die Reise führt weiter nach Kalimpong, einst ein bekannter Marktplatz und wichtige Station an der Handelsroute von Indien nach Tibet. Heute genießt die Stadt einen guten Ruf für ihre vielen Schulen.
Der traditionelle Markt hat eine schöne Atmosphäre, einen ersten Eindruck von Bhutan erhalten Sie beim Besuch des „Pedong Bhutanese Monastery“, der noch aus der Zeit stammt, als Kalimopong zu Bhutan gehörte.
Fahrzeit ca. 3 Std.
1 Übernachtung im Hotel (1.250m) | F
Tag 9 | durch Westbengalen zur Grenzstadt Phuentsholing
Eine längere Fahrt führt Sie durch das Flachland von Westbengalen und weiter zur Grenze von Jaigaon-Phuentsholing. Die Region ist Teil der östlichen Ausläufer des indischen Himalaya. Eine Vielzahl ethnischer Gemeinschaften wie Bengalis, Nepalis, Bhutias und indigene Stämme siedeln in diesem faszinierende Landstrich, einem Naturparadies von dichten Wäldern, sanften Hügeln, weitem Schwemmland, artenreichen Nationalparks und grünen, weiten Teebüschen.
Am Nachmittag Übergang ins Königreich Bhutan. Ab nun werden Sie mit einem bhutanischen Fahrer und Reiseleiter unterwegs sein.
Fahrzeit +/- 5 Std je nach Verkehrsaufkommen
1 Übernachtung im Druk Hotel in Phuentsholing (ca. 300m) | F,A
Tag 10 | über die Berge ins Haa Tal
Von jetzt geht es in unzähligen Serpentinen steil bergan. Viel LKW-Verkehr ist auf der Straße, die indische Güter nach Bhutan importieren. Rechts und links liegen dicht bewaldete Berge und tiefe Täler, Fotostopps und eine Mittagspause unterbrechen die Fahrt bis dann der Abzweig ins Haa Tal in den Blick kommt.
Abseits der üblichen Touristenweg bietet das Tal seinen Besuchern eine reizvolle Mischung aus unberührter Natur, Geschichte und echten Begegnungen und konnte noch viel von seinem ursprünglichen Charme bewahren. Neben der herrlichen Landschaft und den kleinen Weilern mit traditionellen Bauernhäusern und Ackerland erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte der Region, denn vor dem Zeitalter des Buddhismus wurden hier zahlreiche animistische und schamanistische Rituale praktiziert. Bis heute haben sich die Menschen die alten Legenden und Mythen im Alltag bewahrt und mit dem Buddhismus verknüpft.
Fahrzeit +/- 4-5 Std. je nach Verkehrsaufkommen
2 Übernachtungen im Heritage Farmhouse o. Homestay (ca. 2.670m) | F,M,A
Tag 11 | Verborgene Schätze im Haa Tal
Das Haa-Tal ist gekennzeichnet durch seine drei heiligen Berge, die Boddisattvas verkörpern und das Tal beschützen. In ihrem Schatten wachsen Buchweizen und Kartoffeln auf den Feldern, liegen verträumte Weiler und uralte Tempel.
Einen dieser „unentdeckten“ Orte wollen wir besuchen: das Felsenkloster Shek Drak. Eine holprige Straße führt zur kleinen Takchu Goenpa, von dort laufen Sie auf einem schnen Wanderweg zum Felsenkloster She Drak. Dieses klebt ähnlich wie das Tigernest an einer steilen Felswand, nur koemmen hier selten Besucher vorbei. Die Mönche freuen sich über die Abwechslung und laden gerne zu einer Tasse Tee.
Weiter führt die Wanderung zum kleinen Lhakhang Nakpo (Schwarzer Tempel). Nicht weit davon entfernt liegt der Lhakhang Karpo, der Weisse Tempel. Zum Mittagessen sind Sie bei einer Familie zum Mittagessen eingeladen – spannende Einblicke in das Familienleben in diesem abgelegenen Tal.
Rückkehr ins Tal. Wer Lust hat, kann noch bei den Bogenschützen im Dorf vorbeischauen und gar selbst den Bogen spannen. Die Männer fühlen sich geehrt über Zuschauer, besonders wenn sie von Weit her angereist sind.
Tag 12 | über den höchsten Strassenpass nach Thimphu
Weiterfahrt durch Märchenwald hinauf auf den Chele la Pass (ca. 3.800m), der höchste Strassenpass von Bhutan. Bunte Gebetsfahnen flattern im Wind und bei gutem Wetter bietet sich ein faszinierender Blick auf die Chomolhari (7.326m) und die weißen Götterberge an der Grenze zu Tibet.
Bevor es in die Stadt geht, Halt an der großen Buddha-Statue Dordenma, die eine alte Prophezeiung von Guru Rinpoche erfüllt, um der Welt Frieden und Harmonie zu schenken.
Fahrzeit +/- 2,5 Sd.
2 Übernachtungen im Hotel in Thimphu (2.320m) | F
Tag 13 | Thimphu – Tradition und Moderne
Mit ca.120.000 Einwohnern gehört Thimphu zu den kleinsten Hauptstädten der Welt, doch der Mix aus Tradition und Moderne macht einen Besuch recht spannend.
Der Tag ist mit kulturellen Besichtigungen ausgefüllt, abgestimmt auf Ihre Interessen: Royal Textile Academy (Museum für traditionelle Textilkunst, das Webarbeiten aus allen Landesteilen ausstellt), Centenary Market, Zurig Chusum (Schule der 13 traditionellen Handwerkskünste), in einem Dhar Tshongkhang können Sie gesegnete Gebetsfahnen erstehen und bei Interesse im Atelier eines bekannten Künstlers für Thangka Malerei vorbeischauen. Der Nachmittag steht für individuelle Unternehmungen zur freien Verfügung.
Tag 14 | Bergpanorama am Lungchutse
Am Morgen Fahrt zum Dochula (3.150m), markiert von 108 weißen Chorten. Von seiner Passhöhe Wanderung zum Lungchutse Lhakhang (3.600m), einer der schönsten Aussichtspunkte der Region und ein verheißungsvoller Ort um Gebetsfahnen aufzuhängen. Bei klarem Wetter zeigen sich die Götterberge Jomolhari (7.314m), Kang Bum (6.500m), Masang Gang (7.165m) und Gangkar Puensum. Ist der Einsiedlermönche vor Ort, gibt es auch hier Tee und vielleicht eine Segnung.
Anschließend Fahrt ins milde Punakha Tal.
Gehzeit Lungchutse ca. 3 Std. bergauf und bergab
1 Übernachtung im Homestay von Aum Leki o. Hotel (1.300m) | F,M,A
Tag 15 | Punakha Dzong und Rückkehr nach Paro
Am Vormittag Fahrt ins obere Punakha Tal. Dort besichtigen Sie den berühmten Punakha Dzong. 1637 legte Shabrung Nawang Namgyel, der Staatsgründer von Bhutan, den Grundstein für den Bau, um eine wertvolle Reliquie aus seinem Heimatkloster in Tibet zu beherbergen. Mit seinen reich geschmückten Andachtshallen, prächtigen Innenhöfen und seiner herausragenden Architektur ist der „Palast des großen Glücks“ der wohl schönste Dzong des Landes.
Danach treten Sie die Rückfahrt nach Paro an, das am Nachmittag erreicht wird.
Fahrzeit +/- 3 Std.
2 Übernachtungen im Choying Homestay o. Hotel (2.250m) | F,M,A
Tag 16 | Tigernest
Wenn die Nebelschwaden noch in den Bäumen hängen, beginnen Sie Ihren Aufstieg zum Kloster Taktsang (3.120m), auch bekannt als Tigernest. Waghalsig thront das Heiligtum an einer mächtigen Felswand 900m über dem Talboden. Taktsang gilt als einer der verheißungsvollsten Orte für Meditation, Kontemplation und Gebete, Guru Rinpoche meditierte an diesem Ort mehr als 3 Jahre und eine Segnung durch einen Mönch des Kloster ist etwas ganz Besonderes.
Nicht weniger heilig ist der kleine Kyichu Lhakhang, einer der ältesten Tempel in Bhutan. Bauherr war der tibetische Religions-König Songtsen Gampo im 7.Jahrhundert – ein erster Vorbote des Buddhismus in der Region.
Gehzeit ca. 4 Stunden / ↑↓ ca. 650 Hm
Tag 17 | Tashi Delek Bhutan
Fahrt zum Flughafen und Abschied von Bhutan und dem Himalaya. Individueller Rückfug in die Heimat via Delhi oder Kathmandu oder Bangkok.
Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Straßen- und Wetterverhältnissen und Verkehrsaufkommen können sie variieren.
VERLÄNGERUNGSOPTION BHUTAN: Phobjikha Tal
REISEPREIS AUF ANFRAGE
Inbegriffene Leistungen
- Privatreise Sikkim-Bhutan lt. Reiseverlauf
- Sikkim: 8 Übernachtungen im Heritage Farm Resort/Hotel
- Bhutan: 8 Übernachtungen in Mittelklasse Hotels/Homestays
- Mahlzeiten lt. Programm
- englischsprachige Sikkim-Reiseleitung ab Tag 4 bis Tag 10; englischsprachige bhutanische Reiseleitung ab Tag 10 bis Tag 18
- alle Fahrten, Transfers lt. Programm
- Wanderungen, Aktivitäten, Besichtigungen und deren Eintritte lt. Programm
- Permits, SDF Bhutan, örtliche Steuern
- Visa-Einholung + Visakosten Bhutan
Nicht inbegriffene Leistungen
- alle Flüge
- nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke in Hotels/Restaurants/Gästehäusern
- persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Extras wie Hotstone Bad, Massagen o.ä.
- alle Leistungen außerhalb von Sikkim und Bhutan; Verlängerungsoptionen vor und nach der Rundreise
- E-Visum Indien
- Reiseversicherungen
- Gerne sind wir bei der Flugbuchung behilflich. Auf Wunsch buchen wir Zusatzübernachtungen vor oder am Ende der Reise.
- Diese Reise ist besonders für Menschen geeignet, die auf der Suche nach authentischen Erfahrungen sind. Sie sollten über eine gesunde Grundkonstitution verfügen, gerne aktiv sein, offen für kulturellen Austausch und auf Komfort verzichten können. Sie bewegen sich abseits der üblichen Touristenwege.
Frühling – April bis Mai / Vogel- und Blumenvielfalt
Der Frühling ist die schönste Zeit um die vielfältige Blumenpracht von Sikkim und Bhutan zu erleben. Dichte farbige und süß riechende Wälder mit blühenden Rhododendron- und Magnolien-Bäumen zieren die Berghänge. Primeln, Orchideen und Bougainvillea haben Hochsaison. Ab April ist die Landschaft grün. Temperaturen tagsüber bei 16 bis 24°C, nachts 5 bis 12°C.
Herbst – Oktober bis Mitte Dezember / klare Bergsicht
Beste Wanderzeit: die Täler sind grün, der Himmel tiefblau. Die Bergsicht ist klar und meistens scheint die Sonne. Temperaturen tagsüber bei 4 bis 16°C, nachts bis o°C
Die Sommermonate sind Monsunzeit in Sikkim und Bhutan, die Wintermonate wegen Schnee und Kälte keine gute Reisezeiten.






















