Erlebnisreise von Sikkim nach Bhutan mit Abstecher zu den indigenen Lhop
Dauer: 18 Tage Sikkim-Bhutan
Privatreise zum Wunschtermin
Teilnehmer: min. 2
lokale, englischsprechend Reiseleitungen
Reisestationen: Bagdogra – Rumtek (3 N) . Kewzing (1 N) . Yuksum (1 N) . Rinchenpong (2 N) . Turuk (1 N) . Phuentsholing (1 N) . Samtse (3 N) . Thimphu (2 N) . Punakha (1 N) . Paro (2 N) – Delhi
Vorprogramm: 3 Tage / 2 Nächte Darjeeling
Höhepunkte der Reise
• sehr abwechslungsreiche Reise durch Sikkim und Westbhutan
• Begegnungen mit den Lepcha und Bhutia in Sikkim
• Geheimtipp: Einblick in die Welt der indigenen Lhop im Südwesten Bhutans
• Eintauchen in die Welt der buddhistischen Klöster
• Wanderungen zu Dörfern, heiligen Seen und Tigernest
• Übernachtung in ausgewählten Unterkünften (Eco Lodge, Homestays)
Diese besondere Überlandreise von Sikkim nach Bhutan unternimmt einen Abstecher in die subtropischen, warmen Tieflandwälder von Dorokha im Südwesten von Bhutan. Hier siedeln die Lhop, eine der ältesten und kleinsten indigenen Gemeinschaften des Landes. Bis heute konnten die Lhop ihre alten Mythen, die Verehrung von Naturgeistern, ihre Sprache und rituelles Wissen bewahren. Schamanen und traditionelle Praktiken für die Heilung von Krankheiten, Segnungen von Nutzpflanzen und Vieh werden immer noch zu Rate gezogen. Dennoch ist ihre kulturelle Identität vom Verschwinden bedroht.
Die Reise beginnt im ehemaligen Königreich Sikkim, das mit der einfachen, naturnahen Lebensweise seiner Bewohner, mit einzigartigen Landschaften und dem imposanten Kangchendzonga-Massiv beeindruckt. Leichte Wanderungen durch üppig grüne Natur, vorbei an Kardamomfelder und Reisterrassen führen zu buddhistischen Klöstern wie Pemayangtse, Tashiding und Rumtek, aber auch zu stillen Dorftempeln, zum Wunschsee Kheochopalri und nach Turuk. Dort nächtigen Sie in dem herrlichen Anwesen des 1.Münzministers, bevor Sie sich auf den langen Weg zur Grenze nach Bhutan ausmachen.
Bhutan dagegen ist ein gefestigtes Königreich mit mächtigen Klosterburgen (Dzongs), Meisterwerke traditioneller Architektur. Neben der urbanen Hauptstadt Thimphu besuchen Sie die wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten wie Punakha Dzong und Tigernest. Sie lernen die herzliche Gastfreundschaft bei Übernachtungen im Homestay kennen.
Eine außergewöhnliche Reise zu den indigenen Gemeinschaften der Lepcha, Bhutia und Lhop – ideal für Reisende, die sich für unterschiedliche Kulturen und ungewöhnliche Begegnungen interessieren.
FESTIVALS sind ein wichtiger Bestandteil der spirituellen Kultur Bhutans und werden mit Inbrunst und Andacht gefeiert. Findet ein Maskenfest in der von Ihnen gewünschten Reisezeit statt, werden wir es gerne in das Programm mitaufnehmen.
Der Reiseverlauf ist ein Vorschlag. Er kann an Ihre Wünsche und Vorstellungen individuell angepaßt werden, an manchen Orten erweitert oder verkürzt werden.
Tag 1 | Flug entlang dem Himalaya, Fahrt nach Ostsikkim
Spannender Flug entlang dem Himalaya, denn bei guter Sicht zeigen sich Dhaulagiri, Annapurna, Everest und Kangchendzonga. Empfang am Flughafen Badogra. Von dort geht die Fahrt zuerst durch das Flachland und über den Fluss Tista, dessen Quelle im Grenzgebiet zu Tibet liegt. Ab nun wird die Landschaft abwechslungsreicher, es geht vorbei an terrassierten Reisfeldern, durch winzige Weiler und menschenleere subtropische, saftig grüne Wälder bis schließlich die Region von Rumtek erreicht ist.
Fahrzeit ca. 5 Std.
3 Übernachtungen im Hotel in Rumtek (1.350m) | F,A
Tag 2 | Die Klöster von Rumtek
Ausflug zu den Klöstern von Rumtek, Hauptsitz des Kagyu-Ordens des Tibetischen Buddhismus. Von 1959 bis 1981 lebte hier seine Heiligkeit, der 16.Karmapa, nach seiner Flucht aus Tibet. Asyl, Land und Unterstützung beim Bau des neuen Klosters von Rumtek erhielt er vom König von Sikkim und die Architektur ähnelt seinem Heimatkloster in Tshurpu. Rumtek wurde ein wichtiger Pilgerort, denn in der tibetisch-buddhistischen Vorstellung ist der Karmapa eine der wichtigsten Reinkarnationen und genießt unter den Tibetern ähnliches Ansehen wie der Dalai Lama.
Folgt man einem Pfad, geschmückt mit Gebetsfahnen, kommt man zum ursprünglichen Kloster aus dem Jahr 1734. Es liegt auf einem Berggrat mit herrlicher Aussicht auf die Hügel und Reisfelder von Martam. Ein kleiner Schrein ist dem Beschützer der Kagyu-Schule, dem Mahakala gewidmet. Wegen seiner starken WIrking ist die Figur jedoch verhüllt.
Wer möchte, wandert danach zurück zum Hotel oder unternimmt noch eine leichte Wanderung über terrassierte Felder zu einer kleinen Lepcha-Siedlung mit Einblick in das Dorf- und Landleben.
Tag 3 | Gangtok – Hauptstadt von Sikkim
Besichtigung von Gangtok, dessen Häuser, Straßen und Gassen sich steil den Hang hinaufziehen. Zu Fuß machen wir uns auf zum Bazar mit seinem lebhaften Treiben, besuchen das Institut für Tibetologie mit einer bedeutenden Sammlung buddhistischer Schriften und wertvoller Thangkas, das königliche Kloster Tsuklhakhang, das Cottage Industries Institute, eine Art Berufsschule für traditionelles Handwerk und genießen bei gutem Wetter von einem Aussichtspunkt das prächtige Kangchendzönga-Massiv (8.543m) am Horizont.
Tag 4 | Teegarten Temi, Bon Kloster und Bhutia Dorf
Die Weiterreise führt zuerst durch den einzigen Teegarten Sikkims, angelegt im Jahre 1969 auf Anregung des letzten Königs. Temi Tea Garden ist bekannt für seinen biologisch angebauten Tee mit einem fruchtig, aromatischen Aroma und von einer Qualität, der den Vergleich mit Tee aus Darjeeling keineswegs scheuen muss.
Danach geht die Fahrt aufwärts in die Stadt Ravangla. Wir besuchen den Buddha Park mit der gigantischen Buddha-Statue, die 2013 vom Dalai Lama geweiht wurde.
Bevor am späteren Nachmittag das Bhutia-Dorf Kewzing erreicht ist, lohnt der Halt bei einem kleinen Bön-Kloster. Seine Architektur ist schlicht und doch kraftvoll, Gebetsfahnen flattern im Wind vor einer herrlichen Bergkulisse. Der Besuch gibt Einblick in eine Glaubens-Tradition, die aus vor-buddhistischer Zeit stammt, wo kosmische Ordnung, Schamanismus, Bann-Tänze, Opfer- und Orakelrituale eine wichtige Rolle spielten. Seit 1977 gilt die Schule des Bön als fünfter Zweig des tibetischen Buddhismus.
Nach einem kleinen Dorfrundgang durch Kewzing genießen wir ein traditionelles Bhutia-Abendessen im Kreise unserer Gastfamilie.
Fahrzeit ca. 4 Std.
1 Übernachtung im Haus einer Bhutia-Familie (einfach) in Kewzing (1.550m) | F,A
Tag 5 | Tashiding „Herz der Erde“
Wir reisen weiter ins westliche Sikkim. Auf der Fahrt nach Yuksum besuchen wir Kloster Tashiding mit seinen kunstvoll gemeißelten, bunten Mani-Steinen und Chorten. Lange vor dem Klosterbau segnete Guru Rinpoche diesen Ort. Den ersten Bau ließ Ngadak Sempa Chempo errichten, einer der drei Lamas aus Tibet, die den ersten Chogyal (Dharma-König) von Sikkim salbten. Stilles Verweilen an diesem heiligen Ort.
Yuksum ist heute nur noch ein Dorf, war einst jedoch die Hauptstadt von Sikkim. Heute starten von hier das populärste Trekking zum fast 5000 Meter hohen Goecha La unweit vom Kangchendzönga führt.
Fahrzeit ca. 3 Std. | steiler Aufstieg Tashiding ca. 40 Min.
1 Übernachtung im Hotel in Yuksom (1.750m) | F,A
Tag 6 | Yuksum – Khecheopalri – Rinchenpong
Ein kleiner Tempel und eine große Stupa symbolisieren den Ort der Reichsgründung und den Krönungsort des 1.Königs von Sikkim (1642). Hier am Norbugang Chorten unter einer riesigen Zeder steht der steinerne Thron, auf dem Chogyal Phuntsok Namgyal von drei Lamas aus Tibet gesalbt wurde. Auf der Weiterreise in die Region Rinchenpong unternehmen wir eine schöne Wanderung mehrheitlich bergauf zum wunscherfüllenden Khecheopalri See, der sowohl Buddhisten wie auch Hindus heilig ist. Von dort fahren wir weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit rauschenden Wasserfällen und Dörfern, die hauptsächlich von nepalesischen Volksgruppen bewohnt sind, in die abgelegene Bergregion von Rinchenpong.
Fahrzeit ca. 3 Std, Wanderung ca. 1 Std.
2 Übernachtungen in einfacher Farmhaus-Lodge in Rinchenpong (1.600m) | F,A
Tag 7 | Lepcha-Kultur und Kangchendzonga
In der ländlichen Umgebung von Rinchenpong siedeln überwiegend die Ureinwohner Sikkims, die Volksgruppe der Lepcha. Der Legende nach stammen sie vom Berg Kangchendzonga, der von ihnen als Schutzwesenheit hoch verehrt wird. Ihr animistischer Glaube vermischt sich zwar mit dem Buddhismus, dennoch wissen die Lepcha um die (heilenden) Kräfte der Natur und Schamanen werden auch heute noch zu Rate gezogen.
Wir wandern durch einen schönen Eichenwald auf einen kleinen Hügel, wo sich ein einsames Kloster befindet. Bei klarem Wetter gibt es hier einen beeindruckenden Ausblick auf die umliegende Bergwelt und das Kangchendzonga-Massiv mit Pandim, Kabru und Narsing. Es heißt, dort habe die Wächtergottheit von Sikkim ihren Wohnsitz. Später erkunden wir die Weiler der Lepcha mit ihren traditionellen Lepcha-Häusern und erleben den naturnahen Alltag der Kleinbauern. Abends haben wir die Gelegenheit im Dorfkloster den Abendgebeten der Mönche beizuwohnen.
Alternativ: Ausflug zum Reichskloster Pemayangtse
Frühzeitiger Aufbruch zum bekannten Kloster Pemayangtse mit der siebenstufige Holzskulptur der himmlischen Wohnstätte „Zangto Pelri“ von Guru Rinpoche. „Der erhabene, vollkommene Lotus“ ist das älteste Kloster von Sikkim und war zu Königreichszeiten in alle Regierungsgeschäfte eingebunden. Nur den Mönchen von Pemayangtse war das Privileg vorbehalten die Könige (Chogyals) von Sikkim zu salben. Traditionell kamen alle Mönche und Novizen aus vornehmen Bhutia-Familien. Die Aussicht über die gewaltigen Flusstäler, die unterhalb des Klosters liegen, ist sensationell.
Fahrzeit ca. 1,5 Std. pro Weg
Tag 8 | Turuk Kothi
Aufbruch den Süden zum historischen Turuk Kothi-Estate. Es war das Zuhause der Besitzer der ersten Münzprägeanstalt von Sikkim. Laxmi Das Pradhan schlug 1848 dem König das visionäre Vorhaben eines Münzsystems vor, wo bis dahin der Tauschhandel im der Region noch weit verbreitet war. Sie erwarben die Schürfrechte für Kupferminen in Süd-Sikkim und im Osten des Landes und begannen mit der Prägung von Kupfermünzen.
Auch nach mehr als 160 Jahren leben seine Nachkommen noch auf dem Anwesen und heißen Gäste aus aller Welt willkommen. Die exklusiven 3 Cottages sowie 2 wunderschöne Suiten verströmen den Charme vergangener Tage. Der gepflegte Garten, die Schönheit der Natur und die Ruhe tragen zu einem wunderbaren Aufenthalt bei. Um die Umgebung zu genießen (Märkte, Wandern, Rafting) ist ein weiterer Tag sehr lohnenswert.
Fahrzeit +/- 2 Std.
1 Übernachtung im Turuk Kothi Heritage Home (1.250m) | F,A
Tag 9 | durch Westbengalen zur Grenzstadt Phuentsholing
Früh am Morgen Aufbruch durch das Flachland von Westbengalen und weiter zur indisch-bhutanischen Grenze von Jaigaon-Phuentsholing. Die Region ist Teil der östlichen Ausläufer des indischen Himalaya. Eine Vielzahl ethnischer Gemeinschaften wie Bengalis, Nepalis, Bhutias und indigene Stämme siedeln in diesem faszinierende Landstrich, einem Naturparadies von dichten Wäldern, sanften Hügeln, weitem Schwemmland, artenreichen Nationalparks und grünen, weiten Teebüschen.
Am Nachmittag Einreise ins Königreich Bhutan. Ab nun werden Sie mit einem bhutanischen Fahrer und Reiseleiter unterwegs sein.
Fahrzeit 5-6 Std je nach Verkehrsaufkommen
1 Übernachtung im 4*Druk Hotel in Phuentsholing (ca. 300m) | F,A
Tag 10 | Abstecher in den unerforschten Südenwesten von Bhutan
Von jetzt geht es in unzähligen Serpentinen steil bergan. Viel LKW-Verkehr ist auf der Straße, die indische Güter nach Bhutan importieren. Rechts und links liegen dicht bewaldete Berge und tiefe Täler bis der Abzweig in den westlichen Distrikt Samtse in den Blick kommt.
Versteckt in den subtropischen, warmen Tieflandwäldern von Dorokha siedeln die Lhop-Leute, eine indigene Gemeinschaft. Mit nur ca. 3.000 Personen ist es eine der kleinsten ethnischen Gruppen Bhutans, doch ihre kulturellen Praktiken, einschließlich ihrer Bestattungstradition, repräsentieren einige der ältesten überlebenden Bräuche des Landes.
Man sagt, dass die Lhop noch vor den großen tibetischen Gruppen ins Land kamen, damit gehören sie zu den Ureinwohnern der Region mit einem spirituellen Erbe, das sowohl dem Buddhismus als auch dem Hinduismus vorausgeht. Bis heute konnten die Lhop ihre alten Mythen, die Verehrung von Naturgeistern, ihre Sprache und rituelles Wissen bewahren. Schamanen und traditionelle Praktiken für die Heilung von Krankheiten, Segnungen von Nutzpflanzen und Vieh werden immer noch zu Rate gezogen. Dennoch ist ihre kulturelle Identität vom Verschwinden bedroht.
Das unbekannte Land der Lhop ist ideal für Reisende, die sich für unberührte Natur, für Geschichte und echte Begegnungen interessieren.
Deshalb bleiben wir die nächsten zwei Tage in der kleinen Lhops Village Eco Lodge im Dorf Jigme, die von Tshering Wangchuk und seiner Familie geführt wird. In Harmonie mit der umliegenden Landschaft erbaut, bietet dieses nachhaltig konzipierte Dorfprojekt einfachen modernen Komfort und herzliche Gastfreundschaft.
Fahrzeit +/- 2 Std. je nach Straßenzustand
3 Übernachtungen in der Lhops Village Eco Lodge in Jigme, Dorokha (ca. 650m) | F,M,A
Tag 11 + 12 | Mythen, Bräuche und Alltag bei den indigenen Lhop
Wir erwachen mit einer atemberaubenden Aussicht, Vogelgezwitscher und dem Duft von Kardamom, die in den nahe gelegenen Feldern trocknen. Wir haben die seltene Gelegenheit durch Tshering Wangchuk mehr zu erfahren über die Sprache der Lhokpu, ihre Begräbnistradition, über das saisonale landwirtschaftliche Leben, ihren unverwechsebaren Baustil, die Jagd und die jahrhundertealten Bräuche der Gemeinde.
Aktivitäten: geführte Naturwanderungen, Spaziergänge durch Kardamomplantagen, Begegnungen mit Dorfältesten, Handwerkskunst wie Weben und Flechten, Rafting auf dem Amu Chhu, Vogelbeobachtungen, ruhige Abende unter einem Sternenhimmel
Tag 13 | Aufbruch nach Thimphu
Langer Fahrtag über viele Serpentinen, vorbei an Chuzom in die Hauptstadt von Bhutan, nach Thimphu. Halt an der großen Buddha-Statue Dordenma, die eine alte Prophezeiung von Guru Rinpoche erfüllt, um der Welt Frieden und Harmonie zu schenken. Bei gutem Wetter schöner Blick auf das Thimphu Tal und die Stadt.
Fahrzeit +/- 6,5 Sd.
2 Übernachtungen im Hotel in Thimphu (2.320m) | F
Tag 14 | Thimphu – Tradition und Moderne
Mit ca.120.000 Einwohnern gehört Thimphu zu den kleinsten Hauptstädten der Welt, doch der Mix aus Tradition und Moderne macht einen Besuch recht spannend.
Der Tag ist mit kulturellen Besichtigungen ausgefüllt, abgestimmt auf Ihre Interessen: Royal Textile Academy (Museum für traditionelle Textilkunst, das Webarbeiten aus allen Landesteilen ausstellt), Centenary Market, Zurig Chusum (Schule der 13 traditionellen Handwerkskünste), Changangkha Lhakhang, wo Neugeborene ihren Geburtsnamen erhalten und bei Interesse Atelierbesuch eines bekannten Künstlers für Thangka Malerei. Der Nachmittag steht für individuelle Unternehmungen zur freien Verfügung.
Tag 15 | Bergpanorama am Lungchutse
Am Morgen Fahrt zum Dochula (3.150m), markiert von 108 weißen Chorten. Von seiner Passhöhe Wanderung zum Lungchutse Lhakhang (3.600m), einer der schönsten Aussichtspunkte der Region und ein verheißungsvoller Ort um Gebetsfahnen aufzuhängen. Bei klarem Wetter zeigen sich die Götterberge Jomolhari (7.314m), Kang Bum (6.500m), Masang Gang (7.165m) und Gangkar Puensum. Ist der Einsiedlermönche vor Ort, gibt es auch hier Tee und vielleicht eine Segnung.
Anschließend Fahrt ins milde Punakha Tal.
Gehzeit Lungchutse ca. 3 Std. bergauf und bergab
1 Übernachtung im Homestay von Aum Leki o. Hotel (1.300m) | F,M,A
Tag 16 | Punakha Dzong und Rückkehr nach Paro
Am Vormittag Fahrt ins obere Punakha Tal. Dort besichtigen Sie den berühmten Punakha Dzong. 1637 legte Shabrung Nawang Namgyel, der Staatsgründer von Bhutan, den Grundstein für den Bau, um eine wertvolle Reliquie aus seinem Heimatkloster in Tibet zu beherbergen. Mit seinen reich geschmückten Andachtshallen, prächtigen Innenhöfen und seiner herausragenden Architektur ist der „Palast des großen Glücks“ der wohl schönste Dzong des Landes.
Danach treten Sie die Rückfahrt nach Paro an, das am Nachmittag erreicht wird.
Fahrzeit +/- 3 Std.
2 Übernachtungen im Choying Homestay o. Hotel (2.250m) | F,A
Tag 17 | Tigernest
Wenn die Nebelschwaden noch in den Bäumen hängen, beginnen Sie Ihren Aufstieg zum Kloster Taktsang (3.120m), auch bekannt als Tigernest. Waghalsig thront das Heiligtum an einer mächtigen Felswand 900m über dem Talboden. Taktsang gilt als einer der verheißungsvollsten Orte für Meditation, Kontemplation und Gebete, Guru Rinpoche meditierte an diesem Ort mehr als 3 Jahre und eine Segnung durch einen Mönch des Kloster ist etwas ganz Besonderes.
Nicht weniger heilig ist der kleine Kyichu Lhakhang, einer der ältesten Tempel in Bhutan. Bauherr war der tibetische Religions-König Songtsen Gampo im 7.Jahrhundert – ein erster Vorbote des Buddhismus in der Region.
Gehzeit ca. 4 Stunden / ↑↓ ca. 650 Hm
Tag 18 | Tashi Delek Bhutan
Fahrt zum Flughafen und Abschied von Bhutan und dem Himalaya. Individueller Rückfug in die Heimat via Delhi oder Kathmandu oder Bangkok.
Die angegebenen Zeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Je nach Straßen- und Wetterverhältnissen und Verkehrsaufkommen können sie variieren.
VERLÄNGERUNGSOPTION BHUTAN: Phobjikha Tal
REISEPREIS PRO PERSON
ab Euro 4.190,- auf DZ Basis
Preisanpassungen aufgrund von Wechselkursänderungen, Erhöhung von Benzin, Eintritten und bei geänderten Unterkünften bleiben vorbehalten. Der aufgeführte Reisepreis dient als Richtwert.
Inbegriffene Leistungen
- Privatreise Sikkim-Bhutan lt. Reiseverlauf
- Sikkim: 8 Übernachtungen in Mittelklasse Hotels/Farm Resort/Homestay
Bhutan: 9 Übernachtungen in Mittelklasse Hotels/Homestays/Eco Lodge - Mahlzeiten lt. Programm
- englischsprachige Sikkim-Reiseleitung ab Tag 1 bis Tag 9; englischsprachige bhutanische Reiseleitung ab Tag 9 bis Tag 18
- alle Fahrten, Transfers lt. Programm
- Wanderungen, Aktivitäten, Besichtigungen und deren Eintritte lt. Programm
- Permits, SDF Bhutan, örtliche Steuern
- Visa-Einholung + Visakosten Bhutan
Nicht inbegriffene Leistungen
- alle Flüge
- nicht erwähnte Mahlzeiten, Getränke in Hotels/Restaurants/Gästehäusern
- persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Extras wie Hotstone Bad, Massagen o.ä.
- alle Leistungen außerhalb von Sikkim und Bhutan; Verlängerungsoptionen vor und/oder nach der Rundreise
- E-Visum Indien
- Reiseversicherungen
- Gerne sind wir bei der Flugbuchung behilflich. Auf Wunsch buchen wir Zusatzübernachtungen vor oder am Ende der Reise.
- Diese Reise ist besonders für Menschen geeignet, die auf der Suche nach authentischen Erfahrungen sind. Sie sollten über eine gesunde Grundkonstitution verfügen, gerne aktiv sein, offen für kulturellen Austausch und auf Komfort verzichten können. Sie bewegen sich abseits der üblichen Touristenwege.
Frühling – April bis Mai / Vogel- und Blumenvielfalt
Der Frühling ist die schönste Zeit um die vielfältige Blumenpracht von Sikkim und Bhutan zu erleben. Dichte farbige und süß riechende Wälder mit blühenden Rhododendron- und Magnolien-Bäumen zieren die Berghänge. Primeln, Orchideen und Bougainvillea haben Hochsaison. Ab April ist die Landschaft grün. Temperaturen tagsüber bei 16 bis 24°C, nachts 5 bis 12°C.
Herbst – Oktober bis Mitte Dezember / klare Bergsicht
Beste Wanderzeit: die Täler sind grün, der Himmel tiefblau. Die Bergsicht ist klar und meistens scheint die Sonne. Temperaturen tagsüber bei 4 bis 16°C, nachts bis o°C
Die Sommermonate sind Monsunzeit in Sikkim und Bhutan, die Wintermonate wegen Schnee und Kälte keine gute Reisezeiten.



















